Stadt, Land, Faschozentrum? Aktuelle Raumergreifungsstrategien der extremen Rechten

Die extreme Rechte hat sich innerhalb der letzten Jahre in Deutschland, Österreich und einigen anderen europäischen Ländern einer rasanten Modernisierung unterzogen. Abseits von „klassischen“ neonazistischen Strukturen und deren Events organisierten sich neue Projekte, Gruppierungen und damit einhergehende Ideologien.
Mittlerweile ist der Aktionismus dieser Gruppen, die vielfach simplizifiert unter dem Terminus der „Neuen Rechten“ zusammengefasst werden fast unübersehbar geworden. Selbsternannte „Identitäre“ gründen mit Hilfe der „Alternative von Deutschland“ Stadtteilzentren und betreiben im ländlichen Raums Österreichs Jugendarbeit. Andere Organisationen, unterstützt von der Plattform „EinProzent“, machen direkt mit völkischen Siedlern gemeinsame Sache und versuche sich abseits der Städte ihre Utopie vom reinen Leben aufzubauen. Und ganz nebenbei wird sich auch noch fleißig vernetzt.

Am Beispiel der „Identitären Bewegung“, der Organisation „EinProzent“ und den Kadern rund um das österreichische Magazin „InfoDirekt“ will dieser Vortrag aktuelle Raumergreifungsstrategien der extremen Rechten aufzeigen. Welche Projekte und Ansätze sind (aus ihrer Perspektive) vielversprechend, wo haben sie Niederlagen einfahren müssen und wie kann antifaschistischer Widerstand gegen diese Bemühungen aussehen?

Fr. 26.10.2018 – 19 Uhr, AZ Köln – Luxemburger Straße 93


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