Make (Hier Land einfügen) great again- Die amerikanische Alt right und die Identitäre Bwegung als Erscheinungsformen der autoritären Formierung der Gesellschaft

Was ist die amerikanische Alt- Right? Welche Gruppen sind da am Werk? Und welche gesellschaftlichen Rahmenbedingungen haben dieser Bewegung zu einer solch starken Diskursposition verholfen? Gibt es Dinge, die wir aus dem Vergleich der Alt- Right mit der Identitären Bewegung lernen können?

Diese Fragen versucht der Vortrag zu beantworten. Untersucht werden sowohl die einzelnen Teile der heterogenen Alt- Right, deren Pendant in der europäischen identitären Bewegung, wie auch die Rolle, den sie im gesellschaftlichen Rechtsruck spielen.

Mo. 22.10.2018 – 19 Uhr, Uni – Seminargebäude (106) – S13

Veranstaltungen

+++Terminänderung+++
Alt-Right und rechte Bewegung in Europa – Eine vergleichende Analyse – Jan Sperling
Wie funktioniert die amerikanische Alt-Right? Was sind ihre Strategien? In welchem Verhältnis stehen ihre Methoden zur europäischen Rechten?
Mo. 22.10.2018 – 19 Uhr, Uni – Seminargebäude (106) – S13

Aktuelle Strategien der extrem Rechten – Kollektiv vonnichtsgewusst
Das Kollektiv vonnichtsgewusst nimmt die aktuellen Strategien der extremen Rechten im Spannungsfeld von Stadtteilarbeit & Straßenkampf am Beispiel der „Identitären Bewegung“, „EinProzent“ & „AfD“ in den Fokus.
Fr. 26.10.2018 – 19 Uhr, AZ Köln – Luxemburger Straße 93

Die Identitären – eine Bewegung von rechts als Wegbereiterin einer anderen Republik? – Gudrun Hentges
Die Politologin Gudrun Hentges ordnet die ideologischen Hintergründe der Identitären Bewegung ein und analysiert ihre Kampagnen, Aktionsformen, Strategien und Zielstellungen. Beleuchtet wird die europaweite Vernetzung und die regionalen Verankerung., das Institut für Staatspolitik sowie die Verbindung zwischen den Identitären und der AfD.
Mo. 05.11.2018 – 19 Uhr, Uni – Hörsaalgebäude (105) – Hörsaal A2

get active! – Kneipenabend
Abseits der Veranstaltungen im ungemütlichen Hörsaal habt ihr die Gelegenheit die Kampagne in anderer Atmosphäre kennenzulernen, ins Gespräch zu kommen und euch auszutauschen. Nach einem kurzen Input über die lokale Rechte veranstalten wir ein Kneipenquiz der etwas anderen Art.
Do. 15.11.2018 – 19 Uhr, LC 36 – Ludolph Camphausen Straße 36, Köln

Praxis gegen die neue Rechte – Podiumsdiskussion
Wir haben Genoss*innen aus Wien und Halle eingeladen, um gemeinsam Strategien gegen die Neue Rechte zu diskutieren. Zwischen Erfahrungsaustausch und Fragerunden könnt ihr euch einen Überblick über die Situationen vor Ort machen.
Sa. 01.12.2018 – 19 Uhr, AZ Köln – Luxemburger Straße 93

Die Deutsche Burschenschaft in der völkisch-autoritären Sammlungsbewegung – Sonja Brasch
Noch vor gut zehn Jahren drohte die Deutsche Burschenschaft in der politischen Bedeutungslosigkeit zu verschwinden. Mit dem Einzug der AfD in die Parlamente jedoch ergaben sich für die elitären und nationalistischen Studenten neue Karriereoptionen. Ein Blick auf die Entwicklung des aktuellen Rechtstrends zeigt: die Burschenschafter haben dabei an wichtigen Stellen mitgewirkt.
Mo. 10.12.2018 – 19 Uhr, Uni – Hörsaalgebäude (105) – Hörsaal A2

Umgang mit der Neuen Rechten an der Hochschule

Verschiedene neue und extrem rechte Akteure streben aktuell nach Diskurshoheit in öffentlichen Debatten. Völkische und sonstige rechte Positionen werden zunehmend unkritisch in vielen Medien übernommen und finden in der politischen Debatte immer mehr Gehör. In Zeiten des Rechtsrucks normalisieren und legitimieren sich faschistische Positionen.
Eine kritische Auseinandersetzung der rechten Ideologie und Kritik ist daher auch in der Universität dringend geboten. Wir empfehlen euch folgenden Handlungsleitfaden aus Frankfurt zum Umgang mit der Neuen Rechten an Hochschulen und ermutigen euch selber aktiv zu werden, um den Rechten diesen Raum zu nehmen.


here we are!

„No fame for the old game“ ist eine Mitmachkampagne, welche sich im Sommer 2018 in Köln gegründet hat, um die Neue Rechte und ihre Netzwerke in Köln und darüber hinaus, zu fokussieren. Das heißt: ihren völkischen Rassismus ideologisch einzuordnen und ihre Aktivitäten kritisch zu begleiten. In Zeiten des gesellschaftlichen Rechtsrucks wollen wir verhindern, dass die Neue Rechte weder auf der Straße, noch in den Universitäten und Parlamenten Fuß fassen kann, um diesen voranzutreiben. „No fame for the old game“ versteht sich als ein Angebot einen Austausch zu beginnen, sich zu organisieren, zu vernetzen und eine kollektive politische Praxis zu entwickeln.

Wir werden dem faschistischen Schulterschluss aus Identitären, AFD und Pegida entgegentreten und das “neue“ Spiel als das benennen, was es ist: rechtes Denken im vermeintlich neuen Gewand.